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Bert S.
Ja Ja, wer kann sich nicht an die schönen Zeiten erinnern? Mit12
und irgend einem Moped über die Felder zu heizen. Mein erstes
Moped war ein Simson “Spatz” und ich hatte viele schöne
Fahrstunden und auch Bastelstunden mit ihm. Mit 15 war der
Führerschein gemacht, dann noch ein paar andere Mokicks und
endlich 16. Die 3 PS satt, musste das 1. Motorrad her, eine MZ
TS150 für 800 Mark, boey die ging ab. All diese Fahrzeuge hatte
ich mehr oder weniger komplett zerlegt und anschließend wieder
aufgebaut. So kam es dann auch, daß ich und meine Freunde
anfingen die ersten Oldtimer aufzubauen (auf dem 1. Oldtimer,
einer MZ RT125 Bj.64 ist meine Frau Kristin und mein Sohn Til
zusehen).
Dann bekam ich meine Pannonia geschenkt, natürlich in
einem nicht Fahrbereiten Zustand. Die Wende kam und ich fuhr seltener Motorrad. Natürlich lag das auch an der
Bequemlichkeit die ein Auto so zur Folge hat, aber im wesentlichen lag es an meinen Oldtimern, die nicht unbedingt zum
Alltagsgebrauch taugen. 1992 brach dann das Motorradfieber wieder richtig aus, Honda Transalp hieß die Wahl. 3 Jahre
später, wurden die Touren größer, das Gepäck mehr (nicht ganz unschuldig, der hinzugekommene Sozius Kristin) und
vorallem die PS knapp. Die Marke blieb und das Kürzel hieß CBR 1000F (natürlich offen). Nach Umbau der Stummel auf
Superbikelenker auch wieder als Reisemotorrad zuverwenden. 5 schöne Jahre und etliche Kilometer begleitete uns die
CBR auf Langstrecken, sowie auf der Rennstrecke. Mein
Sohn Til wird geboren, und große Touren die kommenden
Jahre nicht machbar. So entscheide ich mich für die leichtere
CBR 900. Ein echtes Höllengerät, mit der gutmütigen 1000er
überhaupt nicht zu vergleichen. Mit der gewöhnten
Zuverlässigkeit der Hondas habe ich auch mit der Fireblade
viele Kilometer auf der Straße sowie auf der Rennstrecke
zurück gelegt. Trotz guter Alltagstauglichkeit, wollte ich wieder eine Reiseenduro, die wohl das beste Allroundmotorrad ist was
ich kenne. Verwöhnt von Leistung und Gewicht , kaufte ich mir eine Yamaha XTZ 750. Erster Fehler, es war keine Honda und
zweiter Fehler, ich kam mit dem Gewicht nicht mehr zurecht. KTM verarscht gerade die Welt mit der LC8, also blieb nur der
Kompromiss. KTM LC4 Adventure, was ich auch in den letzten 7500 km nicht bereut
habe. 6 Monate später: Die KTM nervt, durchgescheuerte Kabel, fehlende
Öldruckanzeige, 2 kaputte Ausgleichswellenlager (Schaden am Motor 400 EURO),
fragwürdige Offroadtauglichkeit und fragwürdige Tourentauglichkeit sind wohl klare
Zeichen: weg damit!
Bert S.
Die zweite war wieder eine RT125, aber Bj.56.